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Die Bregenzer Festspiele und Intendant David Pountney haben eine Verlängerung ihrer Zusammenarbeit bis ins Jahr 2013 beschlossen. Der noch bis Dezember 2008 bestehende Vertrag wurde
damit um weitere fünf Jahre verlängert. Festspielpräsident Günter Rhomberg zeigt sich hocherfreut: „Wir sind sehr glücklich darüber, die erfolgreiche
Zusammenarbeit mit David Pountney fortsetzen zu können.
Seit Pountneys Antritt hat sich gezeigt, dass wir wirklich keinen idealeren Nachfolger für Alfred Wopmann hätten finden können: Die Bregenzer Festspiele profitieren dabei nicht nur
von Pountneys profunder Kenntnis des Festivals. Auch die hervorragenden Kontakte, die sich aus seiner internationalen Regietätigkeit ergeben, haben den Festspielen einen zusätzlichen
positiven Schub verliehen.“
Für Intendant David Pountney bedeutet die Vertragsverlängerung ideale künstlerische Möglichkeiten: „Das Vertrauen, das mir die Bregenzer Festspiele mit dieser
Vertragsverlängerung entgegenbringen, ehrt mich sehr. In Anbetracht der Tatsache, dass wir bereits konkrete Pläne für das Spiel auf dem See 2009 haben, ist klar, dass eine solche
künstlerische Aufgabe eine Zehn-Jahres- Perspektive haben sollte. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich nun die Freiheit habe, meine künstlerischen Ideen während
dieser idealen Zeitspanne zu erarbeiten, und freue mich sehr darauf, die ganz spezielle Mischung aus populärer und avantgardistischer Kultur, die das Markenzeichen der Bregenzer Festspiele
ist, auch in Zukunft weiterzuentwickeln.“
Verheißungsvoller Auftakt für „Kontinuität und Erneuerung“ Der Brite David Pountney hat im Dezember 2003 die Nachfolge des langjährigen Intendanten Alfred Wopmann
angetreten. Seither ist es ihm gelungen, die erfolgreichen Standbeine der Bregenzer Festspiele – das spektakuläre Spiel auf dem See und die Raritäten im Festspielhaus –
weiter zu festigen. Gleichzeitig konnte Pountney die Programmpalette ausbauen und sowohl künstlerisch als auch im Marketing neue Impulse für die Zukunft des Festivals setzen.
Für Präsident Rhomberg ein Beweis dafür, „dass unser Motto ‚Kontinuität und Erneuerung’, unter das wir die Intendanz von David Pountney gestellt haben,
in den vergangenen Saisonen bereits einen verheißungsvollen Auftakt erfahren hat.“ Epische Opernwerke auf der Seebühne Auf der Seebühne leitete Pountney nach dem Musical
West Side Story eine erfolgreiche Rückkehr zu epischen Opernwerken ein: Mehr als 170.000 Menschen sahen im vergangenen Sommer Giuseppe Verdis Der Troubadour. Die packende Inszenierung
avancierte damit zur bestbesuchten Oper seit 1998 und konnte sowohl Ein Maskenball (1999) als auch La Bohème (2001) überflügeln.
In den Sommern 2007/08 folgt mit Giacomo Puccinis Tosca ein weiterer Klassiker der italienischen Opernliteratur. Die Oper im Festspielhaus steht seit Sommer 2004 mit Der Protagonist und
Royal Palace von Kurt Weill, Maskerade von Carl Nielsen (2005) und Der Untergang des Hauses Usher von Claude Debussy (2006) ganz im Zeichen einer Hinwendung zu Werken des 20. Jahrhunderts. Neue
Operettenschiene erfolgreich eingeführt Unter dem Stichwort „Erneuerung“ gelang es Pountney, mit der Einführung der neuen Operettenschiene im Kornmarkttheater – die
vergessene Werke der Operettenliteratur in neuem, schrägem Gewand präsentiert – mit den jeweils restlos ausverkauften Produktionen von Weills Der Kuhhandel (2004) und
Strauss’ Der lustige Krieg (2005) Publikum und Kritik gleichermaßen auf seine Seite zu ziehen.
Ausgebaut wurde auch die zeitgenössische Schiene Kunst aus der Zeit und zu einer Marke mit klarem Profil entwickelt: Sie erfährt seit Pountneys Antritt mit zahlreichen
Uraufführungen - darunter Sir Harrison Birtwistles The Io Passion, Thomas Dezsys Hoffmanniana (beide 2004), Radek von Richard Dünser und wo du nicht bist von Nico and the Navigators
(beide 2006) – nicht nur künstlerisch neue Akzente, auch die Auslastung konnte gesteigert werden.
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